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Retford/Bassetlaw

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Bericht von "Helmut Volk"
Vorstandsmitglied und Mitfahrer

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Bei strahlendem Sonnenschein sind wir am Fronleichnam–Morgen in Eschollbrücken gestartet. Einigen Radfahrern ist es an den ersten Tagen ab Mittag zu heiß gewesen. Der Rhein-Radweg bis Remagen war sehr komfortabel und gut zum eingewöhnen.


Nördlich von Sinzig verließen wir den Rhein in Richtung Euskirchen, mussten die ersten Steigungen überwinden und es gab in der Ferne die ersten Gewitter zu sehen. An den nächsten Tagen war es nicht mehr so heiß und es gab öfters Gegenwind. Der erste Ruhetag wurde genutzt, um Brügge zu besichtigen.  

In Holland und Belgien sind die Radwege bekanntermaßen sehr gut ausgebaut. Dass sie so gut sind, hat uns doch erstaunt. Auf Radfahrer wird dort auch sehr geachtet, auf dem Radweg wird nicht geparkt usw. Manchmal führt der Radweg am Kanal entlang – das ist auch sehr komfortabel.



In England scheinen Radwege weitgehend unbekannt, obwohl sie in einschlägigen Karteneingezeichnet sind. Der Süden Englands mit seinen alleeartigen kleinen Straßen und den malerischen Ortschaften und Parks war allerdings ein eindrucksvolles Erlebnis.
 

Nachdem die Themse mit einer kleinen Personenfähre überquert war, wurde die Landschaft etwas offener und es gab nicht mehr so steile Hügel zu überwinden, wie im Süden.

Der 2. Ruhetag, bei Ely, bot sich an, das nahegelegene Cambridge zu besichtigen. Um uns herum gab es wohl starke Regengüsse, wir sind jedoch meistens verschont worden.









Am 12. Tag war der Distrikt Bassetlaw erreicht. Wir wurden die letzten 5 km bis zum Rathaus in Worksop eskortiert, wo uns ein „Empfangskomitee“ erwartete.  
Unsere letzte Mittagspause „auf der Straße“ in Norton Disney. 

Für die nächsten 3 Tage hatten die englischen Gastgeber ein umfassendes Programm vorbereitet. Tagsüber wurden wir von Phil Kicks mit einem Kleinbus zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten gefahren, abends gab es Party oder Bowling.

Die Rückkehr
Am Samstag, den 23.6. mussten wir sehr früh aus den Federn kommen. Wir mussten Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Sie verlief problemlos, wir erreichten die Fähre über den Kanal rechtzeitig und der Regen machte uns nun auch nichts mehr aus !

3 Wochen später berichteten die « Redford Times » über unseren Besuch.


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