Bericht von "Helmut Volk"
Vorstandsmitglied und Mitfahrer
Am Freitag, den 14.August morgens um halb neun ging es los vom alten Rathaus in Richtung Main. Der Weg über Dieburg, Schaafheim und Großostheim war ja zum Teil noch bekannt, bei Niedernberg trafen wir auf den Main-Radweg.![]() Die Radwege an den Flüssen haben meistens eine sehr gute Fahrbahn, sie sind gut ausgeschildert, es gibt Rastplätze und in Österreich auch Hinweise auf die nächste Imbiss-Station. Auf unserem Weg lagen viele malerische Orte und interessante Städte; leider hatten wir nur selten Zeit, sie zu besichtigen. Am nächsten Morgen war das Maintal(links)recht kühl und feucht. Bei Wertheim (mitte) verabschiedeten wir uns vom Main. Nun ging es "Tauberaufwärts" zu einer Mittagspause im Kloster Bronnbach (rechts) mit kleinem Besichtigungs-Rundgang . ![]() Zwischen Bad Mergentheim und Weikersheim liegt Edelfingen mit dieser alten Tauberbrücke ![]() Creglingen (links), das Ziel des 2. Tages. Bei Rothenburg mussten wir die europäische Wasserscheide überwinden, das waren 2 kurze, aber heftige Steigungen. Dabei wechselten wir von der Tauber zur Altmühl. ![]() |
![]() Der erste Ruhetag war in Gunzenhausen. Er war gut für kleiner Ausfahrten, z.B. zum Schwimmen im Brommbachsee. Das Altmühltal hinterließ viele unterschiedliche Eindrücke. |
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Kurze Rast bei Riedenburg im unteren Altmühltal

Bei Kehlheim bogen wir ins Donautal ab.

Die Donau wird selten von großen Schiffen befahren. Der breite Fluss vermittelt einen Eindruck von Ruhe und Natur.


In Passau lag unser Hotel in der Altstadt, am Donauufer.

"Fähre Schlögener Schlinge"
Linz ist dieses Jahr europäische Kultur-Hauptstadt . Es gab überall Musikbühnen, Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen . Hier hatten wir einen Ruhe- und Besichtigungstag eingeplant, hatten jedoch Pech mit dem Wetter . Wir waren natürlich froh, nicht Rad fahren zu müssen .

Nicht nur in unserer Umgebung gibt es Orte, die mit der Nibelungensage in Verbindung gebracht werden.
Hier, in Pöchlarn, ist eine Gedenkstätte für alle Handlungsorte der Saga.
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![]() Die Wachau ist bekannt für den Weinbau. An diesem Tag hatten wir starken Gegenwind, der morgens auch noch saukalt war. ![]() ![]() In Tulln trifft im Nibelungenlied Kriemhild König Etzel . ![]() ![]() ![]() In Wien war unser dritter Ruhe- oder Besichtigungstag . ![]() Hier verließen wir die Donau und die schönen Radwege ! ![]() Hinter Bruck an der Leitha wies uns das GPS-Gerät auf diese Straße. Mancher kann sich ja noch an Kopfsteinpflaster unter dem Fahrrad erinnern. ![]() Andere Fahrzeuge führten uns vor, dass man hier locker mit 60 km/h fahren kann ! ![]()
Winden am See ist ein typischer Weinbauort am Neusiedler SeeIn Ungarn waren die wenigen Radwege in schlechtem Zustand. Deshalb mussten wir neue Routen auf kleinen Nebenstraßen suchen und Umwege fahren, teils auch über Hügel.
Typisches Ungarisches Dorf
Am 27.8. um 18 Uhr erreichten wir unser Ziel.
Bürgermeister Árpád Vértes empfing uns sehr freundlich, wir überbrachten die Grüße aus Pfungstadt und stießen u.a. auf die Städtepartnerschaft an.
In Heviz ließen wir es uns noch einige Tage gut gehen. Der Bürgermeister lud uns in das Thermalbad und zu einem Abendessen ein. 3 Radler fuhren am Sonntag mit dem Begleitfahrzeug zurück. Um die restlichen 5 Mitfahrer nach Hause zu bringen, hatte sich ein Freund mit seinem Transporter zur Verfügung gestellt und sie einen Tag später in Hévíz abgeholt. |
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Die Tour war erneut ein schönes Erlebnis, wieder hatten wir Glück mit dem Wetter. Die Strecke nach Hévíz war bisher die komfortabelste, auch weil nur wenige kleinere Berge zu überwinden waren.




















Winden am See ist ein typischer Weinbauort am Neusiedler See
Typisches Ungarisches Dorf